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Wozu kooperieren?

HINTERGRUND / KUTURSTRATEGIE SALZBURG 2024

14/11/22 Salzburgs Kultur ist mehr als Festspiele, Mozartwoche und Weltkulturerbe, eh klar. Diese Vielfalt sichtbar zu machen und zu stärken, ist auch – zwar nicht allgemeiner, aber immerhin mehrheitsfähiger – politischer Wille seitens der Stadt. Kunst, Kreativität, Wirtschaft ist Thema einer neuen Diskussionsreihe.

Mit der Kulturstrategie Salzburg 2024 unter dem Motto „Kultur.Leben.Räume“ setzten und setzen sich das Kulturressort und die Kulturabteilung der Stadt und die unabhängige Initiative Salzburg 2024 gemeinsam das Ziel, die bestehende kulturelle und kreative Vielfalt Salzburgs sichtbar zu machen und neue Impulse für die alltags-kulturelle und lebensweltliche Entwicklung des Zentralraums Salzburg zu setzen. Was für Leitlinien, Absichten und Impulse man sich in einem Entwicklungsprozess von bisher zwei Jahren ausgedacht und welche Veranstaltungen bereits durchgeführt wurden, kann man (auch online) in einem Bericht nachlesen, der im März auch vom Gemeinderat abgesegnet wurde.

Morgen Dienstag (15.11.) beginnt eine neue Vortragsreihe unter dem Motto Kunst, Kreativität, Wirtschaft. Erstes Thema: Wofür Künstler*innen und Unternehmen kooperieren. An dem Podiumsgespräch nehmen Charlie Zechenter vom Dachverband Salzburger Kulturstätten und gold extra, der Theatermann Hubert Lepka, Leo Fellinger (Kunstbox/Emailwerk Seekirchen), der Hotelier Andreas Gfrerer, die bildende Künstlerin Elisabeth Schmirl und die Kommunikationswissenschafterin Ursula Maier-Rabler teil.

Warum und mit welchem Benefit sollen also Künstler und Unternehmer gemeinsame Sache machen? Unternehmen nutzen Images sowie kreative Impulse und Settings für Innovation und Weiterentwicklung. Auf Künstlerseite wäre eine Option, neue Kreativitätsfelder zu erschließen. Geld ist natürlich auch ein Thema. Möglichkeiten und Potenziale gilt es ebenso auszuloten, wie etwa Best-practice-Beispiele bekannt zu machen. Nicht zuletzt: Mit welchen Vorurteilen und Feindbildern auf beiden Seiten ist zu rechnen? Und wie geht man damit um?

Die Dialogreihe Kunst, Kreativität, Wirtschaft der Kulturstrategie Salzburg will die Wahrnehmung von Kunst und Kreativität als Wirtschafts- und Standortfaktor für die Stadt und den Zentralraum Salzburg stützen. Die „Wertschätzung gegenüber jungen Kreativen und Künstlern als wichtige Faktoren neben Tourismus und traditionellem Kulturleben in Salzburg“ soll verstärkt werden, so wie die „produktive Gestaltung des 'Wirtschaftsdreiecks' Kunst-Kreativität-Unternehmen“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Die Kulturstrategie Salzburg 2024 hat im Frühjahr 2020 mit rund fünfzig Einzelgesprächen und zwanzig Vernetzungsgesprächen in fünf Arbeitsgruppen begonnen. Es wurden vier Fokusgruppen mit je sieben bis elf Mitgliedern gebildet, mit den Schwerpunkten Jugend, Studierende, Unternehmen und Verwaltung. Es gab in Folge drei Diskussionsrunden mit Vertretern der Kulturpolitik, sieben Pecha-Kucha-Abende mit über fünfzig Präsentationen und über sechzig Beteiligten. Die Website Unsa Salzburg ist seit 2021 online. (Stadt Salzburg/dpk-krie)

Auftakt zur neuen Dialogreihe der Kulturstrategie Salzburg 2024 „Kunst, Kreativität, Wirtschaft“ ist am Dienstag (15.11.) um 18.30 in der Moon City, Sterneckstraße 28. Der zweite Termin ist bereits am 29. November, um 18.30 in Hallwang im Gemini Start-Up-Base, Gewerbestraße 8. Der Endbericht und Fahrplan zur Umsetzung des Projekts Kulturstrategie Salzburg 2024. Kultur.Leben.Räume hier zum Download

 

 

 

 

 

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